Produktionssteuerung Software für Textil- und Bekleidungshersteller
Die Fertigung von Bekleidung und Textilien folgt eigenen Regeln: mehrstufige Stücklisten, Materialtransporte zu externen Fertigungsstellen, Kapazitätsplanung über mehrere Produktionsstufen. enventa Fashion ERP bildet diese Prozesse vollständig ab, ohne Workarounds und ohne Medienbrüche zwischen Planung und Fertigung.
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Eigenfertigung, Lohnveredelung und Vollzukauf in einem System
Modehersteller arbeiten selten mit nur einem Fertigungsmodell.
enventa Fashion ERP unterstützt alle drei Beschaffungsformen der Branche, einzeln und in Kombination.
1. Eigenfertigung: Produktionsaufträge werden mit Arbeitsplänen, Zeitvorgaben und stufenweiser Rückmeldung gesteuert. Lohncoupons ermöglichen Akkordlohnabrechnung und Effizienz-Controlling direkt im System.
2. Passive Lohnveredelung (PLV): Das eigene Material wird an externe Fertigungsstellen übergeben. Stückliste, Materialfluss und Lohnrechnung sind vollständig im ERP abgebildet, einschließlich der Steuerung des Materialtransports zur Fertigungsstelle und zurück.
3. Vollzukauf: Fertigware wird über Bestellungen beschafft. Die Verbindung zu Planung, Wareneingang und Logistik ist durchgängig.
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Kapazitätsplanung für mehrstufige Textilproduktion
Bekleidung entsteht in mehreren Stufen: Zuschnitt, Näherei, Veredelung, Qualitätskontrolle. enventa Fashion ERP plant Kapazitäten je Stufe und Arbeitsplatz und zeigt Engpässe, bevor sie zum Problem werden.
- Planaufträge und Materialverfügbarkeit: Produktionsaufträge lassen sich bereits als Planaufträge einbuchen. Sendungen können frühzeitig zusammengestellt und die Materialverfügbarkeit gezielt überwacht werden, auch bei noch nicht eingetroffener Ware.
- Mehrstufige Fertigungswege: Für jeden Produktionsauftrag oder bereits auf Artikelebene lassen sich mehrere Betriebe und Fertigungsstufen hinterlegen. Das System steuert den gesamten Fertigungsweg, auch wenn externe Stellen beteiligt sind.
- Engpasskontrolle: Kapazitätsengpässe werden je Stufe sichtbar, bevor Lieferzusagen gefährdet sind.
Rückmeldung und Fortschrittskontrolle in der Textilfertigung
- Stufenrückmeldung: Je Produktionsstufe ist eine Rückmeldung möglich. Die Fertigmeldung wird gegen den Produktionsauftrag gebucht. Bei Auftragsfertigung wird daraus automatisch ein Versandvorschlag erzeugt.
- Zweite Wahl und Fehlmengen: Abweichungen werden statistisch erfasst. Mengen zweiter Wahl und Fehlmengen fließen in die Auswertung ein, ohne manuellen Zusatzaufwand.
- Etiketten und Einzelteilidentnummern: Direkt aus dem Produktionsauftrag lassen sich Etiketten erstellen oder Einzelteilidentnummern vergeben, zum Beispiel für die Qualitätsverfolgung.
Anwendungsfall aus der Praxis
Ein Bekleidungshersteller produziert eine Jackenkollektion in Eigenfertigung mit einem externen Nähbetrieb für die Oberstoffe. Im ERP wird der Fertigungsweg über zwei Betriebe hinterlegt: Das Zuschneidezentrum im eigenen Haus, der externe Nähbetrieb als Lohnveredler. Materialmengen werden auf Basis der Stückliste automatisch berechnet und der Materialtransport zur Fertigungsstelle geplant. Sobald der Nähbetrieb rückmeldet, aktualisiert das System den Auftragsfortschritt, und der Versandvorschlag wird automatisch ausgelöst. Kein manueller Zwischenschritt, keine Rückfrage per E-Mail.
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Weitere Module
Ihr Design-Team wird unterstützt: Analyse der Vorsaison, Planung der neuen Kollektion und Entwicklung der Modelle bis zur Fertigung.
Mehr erfahrenErleben Sie unser Umsatzplanungstool inklusive Saisonplanung und Never-out-of-Stock (NOS) Planung.
Mehr erfahrenFlexibles Reporting auf höchstem BI-Tool Niveau. Inklusive Dashboards zu Vertrieb und Lager.
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